Herzlich Willkommen

»Bolandschule – ein Platz zum Leben, Lernen und Wachsen.«

Schwerpunkte der Schule

Das gemeinsame Musizieren führt die Menschen zusammen und verbindet sie über alle kulturellen und religiösen Barrieren. Wir bieten eine Chor-AG für den 3. und 4. Jahrgang. Die Teilnahme ist freiwillig. Ziele der Chor-AG sind neben den musikalischen Lernzielen auch soziale und emotionale, kulturelle und interkulturelle Ziele. Regelmäßiges Singen macht Kinder konzentrierter und aufnahmefähiger im Unterricht (s. Prof. H.G. Bastian, Basitanstudie).

Derzeit nehmen 29 Kinder aus den 3. und 4. Jahrgängen am Schulchor teil. Geleitet wird der Schulchor von einer sehr engagierten Musiklehrerin, die bereits viele Erfahrungen in der Aufführung von Musicals und der Vorbereitung von Auftritten gesammelt und diese an die SchülerInnen weitergegeben hat. In jedem Schuljahr wird ein Kindermusical während der Chorfreizeit in Vlotho und in der Chor-AG eingeübt. Kulissen werden von den KunstlehrerInnen und Kindern gestaltet, damit die Aufführungen für das Ohr und das Auge ansprechend sind. Ziel des Schulchores sind eine gesundheitliche körperliche und seelische Förderung, aber auch musikalische, sozial emotionale Lernziele und kulturelle Ziele werden verfolgt.

Der Bereich „Lesen“ hat an der Bolandschule schon immer einen großen Stellenwert eingenommen. Durch Projekte, wie z.B. die Aktualisierung der Schülerbücherei, rückt dieser Bereich aber wieder stärker in den Fokus. Ziel ist es, die Lesekultur in der Bolandschule zu fördern und zu pflegen und die Schülerinnen und Schüler frühzeitig und nachhaltig für das Lesen zu gewinnen. (Vor-)Leseaktionen, Autorenlesungen, Lesewettbewerbe, Zeitungsprojekte und das Lesen von aktuellen Büchern werden mehr und mehr umgesetzt. Lesekompetenz ist eine Schlüsselkompetenz. Sie steht im Mittelpunkt des Deutschunterrichtes, wird aber als fächerübergreifende Aufgabe verstanden. Die Entwicklung von Leseinteressen, die Ausbildung von Lesestrategien, die Gestaltung von Lese- und Schreibprozessen sowie die Dokumentation der Lernentwicklung mit Selbsteinschätzung spielen eine elementare Rolle.

Die Umsetzung der umfangreichen Digitalisierungsmaßnahmen bieten nochmal zusätzliche Möglichkeiten für die Förderung der Lesekultur in der Bolandschule. Über multimediale Texte bekommen Kinder neue Zugänge zu Literatur und eine sinnvolle Kombination von digitalen Lese-Angeboten und Printmedien steigert die Lesemotivation und Lesekompetenz nachweislich.

Die Bolandschule integriert die neuen Medien auf verschiedene Weise im Bereich der Leseförderung. Die Schulanfänger erhalten z.B. die Möglichkeit mit der App „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zu arbeiten. Hier können sie an der Seite des Lesestart-Kängurus in spannende Bücherwelten eintauchen – und interaktiv das Lesen lernen. Ein weiteres Beispiel ist die Anton-App, in der alle Kinder einen Zugang mit ihrem eigenen Passwort erhalten. Antolin verknüpft das Lesen mit dem Gebrauch eines Tablets/PC`s, indem inhaltliche Fragen zu Büchern beantwortet und mit Punkten belohnt werden. Die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer können die Leseentwicklung somit individuell beobachten und begleiten. Zum Ende des Schuljahres erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde mit den gesammelten Punkten und die Kinder mit einer sehr hohen Punktzahl werden in der Aula besonders geehrt. 

 

Die Gestaltung des Schullebens in der Bolandschule wird durch die künstlerischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler aktiv mitgestaltet. So befindet sich auf dem Schulhof die im Rahmen einer Projektwoche entstandene Freundschaftsbank. Darüber hinaus zeigen sich im ganzen Schulgebäude wechselnde Ausstellungen und Projekte. Mit dem Umbau 2021 konnte ein neuer Kunstraum eröffnet werden, der nochmal neue Möglichkeiten für das künstlerische Wirken der Schülerinnen und Schüler schafft.  Die Freude am praktischen Tun und phantasievollen, kreativen Gestalten soll durch das Fach Kunst erhalten und verstärkt werden. Vorrangige Ziele sind die Förderung des Lernens mit allen Sinnen, die Auseinandersetzung mit der Umwelt und das Kennenlernen von Meisterwerken der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst.

Im Kunstunterricht wird, wann immer es möglich ist, ein hoher Wert auf fächerübergreifendes Lernen gestellt. Die Behandlung eines Themas auf verschiedenste Weise in unterschiedlichen Fächern ist motivierend und ermöglicht es den Kindern ganzheitlich zu lernen und Wissen zu verknüpfen.

Neben dem Fach „Kunst“ gibt es aktuell für einzelne Jahrgänge freiwillige zusätzliche Kunst-AG’s am Schulvormittag und weitere künstlerische Angebote werden im Rahmen von Projektwochen sowie im Bereich der Nachmittagsbetreuung regelmäßig angeboten.

In der Bolandschule hat das Wort Vielfalt eine besondere Bedeutung. Diese ergibt sich aus den individuellen Lernvoraussetzungen, Persönlichkeiten und verschiedenen Herkunftsländern sowie Religionszugehörigkeiten der Schülerinnen und Schülern. Alle Mitarbeitenden in der Bolandschule respektieren die Verschiedenheit der ihnen anvertrauten Kinder. Sie nehmen das Kind in seiner Persönlichkeit mit seinen Gefühlen, Interessen, Erfahrungen, Fragen und Vorschlägen ernst.  Ziel ist es die Schülerinnen und Schüler zu stärken und umfassend zu fördern und zu fordern. Dabei werden die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder berücksichtigt und genug Raum für Fantasie und Kreativität gegeben. Die Lernsituationen werden handlungsorientiert so gestaltet, dass die Kinder zunehmend mitdenken, mitplanen und gestalten können, also selbstverantwortlich lernen und handeln.

Seit dem Schuljahr 2014/15 ist die Bolandschule Schule für „Gemeinsames Lernen“. Alle Kinder erhalten eine individuell angepasste Unterstützung. Dabei werden die Kinder nicht nur durch die Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch durch eine Sonderpädagogin und eine sozialpädagogische Fachkraft unterstützt. Im Unterricht wird mit Hilfe unterschiedlicher Methoden und Materialien differenziert und es gibt zusätzliche Förder- und Forderkurse. 

Gemeinsames Lernen

Seit dem Schuljahr 2014/2015 ist die Bolandschule ein Ort für Gemeinsames Lernen.

Gemeinsames Lernen an der Bolandschule bedeutet, dass alle Kinder, mit und ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, gemeinsam lernen.

An unserer Schule werden Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten, ihren Talenten und Neigungen, ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft, ihrer unterschiedlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen unterrichtet.

Sie werden je nach Förderbedarf zielgleich, d.h. entsprechend des Bildungsganges der allgemeinen Schule (Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen 2012) oder zieldifferent im Bildungsgang des Förderschwerpunkts Lernen oder Geistige Entwicklung unterrichtet. 

Für alle Kinder bietet das Gemeinsame Lernen an unserer Schule vielfältige Lernchancen:

  • Erweiterung der sozialen und kooperativen Kompetenzen
  • Akzeptanz eigener Stärken und Schwächen sowie die der  Mitschülerinnen und Mitschüler
  • Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls durch Bewusstmachung eigener Fähigkeiten
  • Entwicklung eines gesunden Selbstbildes
  • Übernahme von Verantwortung für sich selbst und in den Lerngruppen
  • Sonderpädagogische Unterstützungsangebote im Unterricht sowie in der Einzel- oder Kleingruppenförderung

An der Bolandschule unterrichtet aktuell eine Sonderpädagogin (Teilzeitkraft) in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Klassenlehrkräften die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf entweder

  • im Rahmen von Kleingruppen- oder Einzelförderung oder
  • im Team im Klassenverband

Zusätzlich wird unsere pädagogische Arbeit durch eine sozialpädagogische Fachkraft, Integrationskräfte und Bundesfreiwillige unterstützt.

 

Förderung im  Klassenverband

Unser Leitgedanke ist, dass alle Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf so oft wie möglich gemeinsam im Klassenverband lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen überwiegend in ihrem Klassenraum, an gemeinsamen Themen, möglichst mit individuell angepassten Aufgaben und unterschiedlichen Anforderungen.

 

Förderung im Rahmen von Kleingruppen- und Einzelförderung

Parallel setzen wir die äußere Differenzierung um. Hier finden die Schülerinnen und Schüler eine vertraute Umgebung, in der sie in Kleingruppen oder in Einzelförderung gefördert werden. Hierfür steht uns ein Förderraum zur Verfügung, der mit für die unterschiedlichen Förderschwerpunkte und Jahrgänge angepassten Materialien ausgestattet ist.

 

Förderplanung

Die individuellen Bedarfe unserer Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden in einem Förderplan festgehalten. Zudem werden individuelle Ziele, aber auch Unterstützungsmaßnahmen darin aufgestellt. Der Förderplan dient allen Lehrkräften als Hilfestellung zur Entwicklungsbegleitung und als Grundlage für jeden Unterricht, so dass die Kinder bestmöglich gefördert werden können. Die Förderpläne werden regelmäßig überprüft und fortgeschrieben.

 

Kooperation mit den Eltern

Die Kooperation mit den Eltern ist uns sehr wichtig, denn sie sind die Experten für ihr Kind! Sie können uns unterstützen und auch beraten, wie sie in bestimmten Situationen mit ihrem Kind umgehen, welche Hilfen ihr Kind gerne annimmt, was zu berücksichtigen ist. Und umgekehrt können wir Ihnen unsere Beobachtungen mitteilen, sie beraten und Ihnen Tipps geben.

Sozialpädagogische Fachkraft

Seit Herbst 2021 ist eine sozialpädagogische Fachkraft für die Schuleingangsphase an der Bolandschule tätig. Zu ihren Aufgaben gehört es, den Übergang von der Kita in die Grundschule so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Die Kinder kommen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten in die Schule. Jedes Kind hat andere Stärken und Schwächen. ­­­­­Es werden vorwiegend die Kinder gefördert, die in ihrer Lernentwicklung eine besondere Unterstützung benötigen.

Die ersten Schulwochen werden vor allem dazu genutzt, gemeinsam mit der Klassenlehrerin, mit Hilfe von Beobachtung, gezielter Diagnostik und Begleitung im Unterricht, den Förderbedarf einzelner Kinder festzustellen und anzupassen. Kinder, die einen besonderen Bedarf haben, werden von Schulbeginn an von ihr begleitet und gefördert. Die Förderung findet im Klassenverband sowie in Einzel- und Kleingruppen statt.

Die Schulanfänger werden an dem Lernstand abgeholt, an dem sie sich befinden. Anknüpfend daran, werden sie gezielt mit herausfordernden Aufgaben gefördert. Wichtig bei der Förderplanung ist die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften, den Eltern und der sozialpädagogischen Fachkraft. Daher ist ein regelmäßiger Austausch Grundvoraussetzung für den schulischen Erfolg der Kinder. Ziel ist es, allen Kindern einen positiven Schulstart zu ermöglichen, um somit das Fundament einer erfolgreichen Schullaufbahn zu legen.

Förderschwerpunkte:

  • Mathematische Grundbildung:

Die Kinder bringen unterschiedlich gut ausgeprägte Kompetenzen im Bereich der Pränumerik mit. Diese Kompetenzen werden in der mathematischen Förderung gemeinsam erarbeitet. Dazu gehören:

  • Mengen und Zahlen
  • Rechenfertigkeiten
  • Farb- und Formverständnis
  • Spiele mit Steckwürfeln, Lego und Perlen

 

  • Sprachliche Grundbildung:

Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil von Kommunikation. Aus diesem Grund ist das sprachliche Grundwissen ein Förderschwerpunkt. Inhalte der Förderung sind:

  • Sprechfähigkeit
  • Schriftgebrauch
  • Wortschatzerweiterung
  • Förderung der phonologischen Bewusstheit (Wörter zusammensetzen, Wörter und Sätze speichern und nachsprechen, Sätze ergänzen, Wörter zu Anlauten finden, Reime und Sprachspiele, Silben erkennen, Lautdifferenzierung, Geschichten hören und Fragen dazu beantworten etc.

 

  • Lesekompetenz:

Das Lesen begegnet uns in den verschiedensten Lebenssituationen. Deshalb ist es wichtig, die Lesekompetenz in der Schuleingangsphase zu fördern.

  • Bücher für Leseanfänger (Lesen lernen mit Bildern)
  • Bildergeschichten
  • Lesespiele    
  • Grob- und Feinmotorik:

Neben den geistigen Kompetenzen ist es auch wichtig, die motorischen Fähigkeiten zu fördern. Insbesondere, da die geistigen und motorischen Kompetenzen miteinander verknüpft sind. Ein Beispiel dafür ist das Schreiben lernen. Ziele sind:

  • die Entwicklung einer guten Stifthaltung (Dreipunktgriff)
  • Graphomotorik
  • eine gute Geschicklichkeit zu erwerben
  • Hand- und Augenbewegungen zu steuern und zu koordinieren
  • ein sicherer Umgang mit Schere und Kleber  

 

  • Wahrnehmung:

Damit die Kinder dem Unterricht aufmerksam folgen können, ist die Förderung ihrer unterschiedlichen Wahrnehmungen von großer Bedeutung. Es werden folgende Wahrnehmungsbereiche unterschieden und gefördert:

  • Taktile Wahrnehmung (Tastsinn): Kneten, Kleisterbilder, Tastspiele etc.
  • auditive Wahrnehmung: Gehörspiele, Rhythmus nachklatschen etc.
  • visuelle Wahrnehmung: Muster nachlegen, Puzzles, etc.
  • Körperwahrnehmung: Balancierübungen, Entspannungsübungen etc.

 

  • Konzentration, Ausdauer und Leistungsmotivation:

Ein Schultag kann insbesondere für Schulanfänger lang und anstrengend sein. Manchen Kindern fällt es schwer, über einen längeren Zeitraum aufnahmefähig und konzentriert zu sein. Um die Kinder dabei zu unterstützen, gibt es folgende Förderinhalte:

  • Konzentrations- und Bewegungsspiele
  • Konzentriertes Fördern durch Vorlesen
  • Traumreisen
  • Bewusste Auszeiten/Pausen nehmen

 

  • Sozial- emotionale Kompetenzen:

Schule ist ein Ort, an dem viele unterschiedliche Kinder zusammen kommen. Hier werden sie mit zwischenmenschlichen Herausforderungen wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Kompromissfähigkeit etc. konfrontiert. Aus diesem Grund ist es entscheidend, die sozial- emotionalen Kompetenzen frühzeitig zu fördern. Inhalte der Förderung im Rahmen der „Ferdi-Stunde“ sind:

  • Empfindungen anhand von Mimik erkennen
  • Förderung des Selbstbewusstseins (sich besser kennenlernen)
  • Umgang mit Konflikten
  • Spiel- und Lernverhalten
  • Zusammenhalt innerhalb des Klassenverbandes
Schulsozialarbeit

Im Mai 2022 beginnt die Schulsozialarbeiterin Lara Schöning die Arbeit an den Grundschulen in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz. Am 09.05.,13.05., 18.05., 23.05. und 30.05. wird sie in der Bolandschule anzutreffen sein.

Telefonnummer: 0151/54098276

Email: schoening@caritas-guetersloh.de; l.schoening@bs-hc.de

 

Muttersprachlicher Unterricht an der Bolandschule


An der Bolandschule erteilt Frau G. Ugur muttersprachlichen Unterricht im Fach Türkisch. Es ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die zweisprachig in Deutsch und in einer anderen Sprache aufwachsen. Der muttersprachliche Unterricht trägt zum Erhalt der Mehrsprachigkeit bei und gewährleistet die Bindungen und Verbindungen junger Menschen zum Herkunftsland der Familie.

Im muttersprachlichen Unterricht erfahren die Schülerinnen und Schüler die öffentliche Wertschätzung ihrer sprachlichen und kulturellen Herkunft. Wer seine Muttersprache in Wort und Schrift beherrscht, wird auch zügig und gründlich Deutsch lernen.

 

Der muttersprachliche Unterricht wird zusätzlich zum regulären Unterricht erteilt und die Anmeldung der Kinder ist für ein Schuljahr verbindlich.

Die Leistungen der Kinder werden in den Zeugnissen festgehalten (Bemerkungen und zum Teil Noten).

Konfessionell-Kooperativer Religionsunterricht

Zum Schuljahr 2018/2019 haben die evangelischen Landeskirchen in NRW und die katholischen Bistümer in Aachen, Münster, Essen und Paderborn eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Grundschulen und den Schulen im Sekundar I-Bereich die Gestaltung eines konfessionell-kooperativen Religionsunterricht ermöglicht.  Das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Bildung in Düsseldorf und die Bezirksregierungen unterstützen und begrüßen diese Vereinbarung.

Auch in der Bolandschule findet der katholische und evangelische Religionsunterricht mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 konfessionsübergreifend in allen vier Jahrgangsstufen statt. Dazu werden die weiterhin geltenden evangelischen und katholischen Lehrpläne aufeinander bezogen und in ein gemeinsames Konzept übertragen. Zudem finden im Religionsunterricht innerhalb der vier Grundschuljahre regelmäßige Fachlehrerwechsel statt, damit Schülerinnen und Schüler beide konfessionellen Perspektiven im Laufe des Unterrichts authentisch kennenlernen und sich damit auseinandersetzen können. Wie bisher können auf Wunsch und mit Zustimmung der betreffenden Lehrkraft auch Schülerinnen und Schüler anderer Religionen am Religionsunterricht teilnehmen.

Folgende Ziele stehen bei dem konfessionell-kooperativen Religionsunterricht im Vordergrund:

– Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden

–  Der Religionsunterricht soll die jeweils eigene evangelische oder katholische Identität – sowohl für sich selbst als auch in Beziehung zueinander – bewusst machen. Außerdem soll er zum kritischen Nachdenken anregen und dazu beitragen, sich der eigenen Konfession bewusster zu werden.

– Der Religionsunterricht findet im Klassenverband statt. Die vertraute Atmosphäre fördert das Wohlbefinden der Kinder, welches z.B. für das Äußern von Gefühlen und das Behandeln von schwierigen Themen wie „Tod und Trauer“ besonders wichtig ist.

Islamischer Religionsunterricht


Der islamische Religionsunterricht wird in der Bolandschule parallel zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht seit dem Schuljahr 2015/16 erteilt. Die SchülerInnen werden wöchentlich eine Stunde in zwei Gruppen in der Unterrichtssprache deutsch unterrichtet. Die Erteilung des Unterrichts unterliegt der Schulaufsicht, die Unterrichtsinhalte richten sich nach dem Lehrplan für den Islamischen Religionsunterricht in NRW – Grundschule. Ab dem zweiten Schuljahr wird eine Note erteilt, die im Zeugnis vermerkt wird.

 

 

 

Folgende Ziele und Inhalte vermittelt das Fach:

  • die Schülerinnen sollen auf dem Weg ihrer persönlichen Entwicklung in Richtung Mündigkeit als Gläubige und als aktiv gestaltende Mitglieder in Gemeinwesen und Gesellschaft unterstützt werden.
  • die fachsprachlichen Kompetenzen der SchülerInnen sollen besonders im Hinblick auf die islamische Kultur und Metaphorik gefördert werden.
  • die SchülerInnen sollen Verständigungsbereitschaft, Offenheit, Toleranz und Respekt gegenüber Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen entwickeln.
Schulkonzepte

Unsere Schulkonzepte

  • Schulprogramm
  • Ausbildungsprogramm
  • Beratungskonzept der Beratungslehrkraft der Bolandschule
  • Fortbildungskonzept
  • Konzept zur außerschulischen Kooperation
  • Konzept zum Beschwerdemanagement
  • Konzept für Gemeinsames Lernen auf dem Weg zur Inklusion an der Bolandschule
  • Konzept zur individuellen Förderung
  • Konzept zur Leistungsfeststellung und –bewertung
  • Konzept zur Unterrichtsgestaltung
  • Konzept zum Übergangsverfahren für die weiterführende Schule
  • Konzept zum Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
  • Konzept Schlüsselkompetenz: Selbständiges Lernen
  • Konzept zum Vertretungsunterricht
  • Projekte zur Vermittlung personeller Kompetenzen
  • Lese-/Leseförderkonzept
  • Medienkonzept der Bolandschule
  • Sicherheitskonzept/Notfallplan
  • Teamarbeitskonzept
  • Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt der Schulprogrammarbeit

 

Flyer

  • Leistungsfeststellung und -beurteilung
  • Schulinfo
  • Englischunterricht
  • Unser Förderverein
  • Schulanfang
  • Inklusion
  • Schulanfang: starke Kinder, starke Eltern, starke Kindertageseinrichtung
  • FERDI-Trainings 
  • Alle Konzepte und Flyer sind im Bereich Download zu finden.

Termine

Kontakt

Bolandschule
Wiesenstraße 3
33442 Herzebrock-Clarholz

Tel: 0 52 45 / 24 64
Fax: 0 52 45 / 83 34 62

bolandschule@herzebrock-clarholz.de

Kontaktdaten OGGS

Bolandschule
Wiesenstraße 3
33442 Herzebrock-Clarholz

Tel: 05245 / 83 34 63

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